Take Five: Aphrodisierende Lebensmittel und Rezepte | FOODBARN
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Verliebte stehen am Valentinstag regelmäßig vor einer schier unlösbar erscheinenden Frage: Mit welchem Geschenk oder welcher Geste kann man diesem einen geliebten Menschen eine romantische Freude bereiten? Wir glauben, dass das folgende alte Sprichwort noch immer nicht ausgedient hat: Liebe geht durch den Magen… und richtiges Essen fördert die Libido.

Text: Gino Giove

Schokolade

Schokolade macht glücklich und bringt den Kreislauf in Schwung. Das Endorphin Phenylethylamin, das in Schokolade enthalten ist, sorgt für Glücksgefühle beim Konsumenten und sorgt darüber hinaus für eine bessere Durchblutung. Nicht umsonst bezeichneten schon die Azteken Schokolade als „Lebensmittel der Götter“ und sagten der Kakaobohne eine aphrodisierende Wirkung nach. Unsere Empfehlung: Am Valentinstag servierst du deiner Liebsten oder deinem Liebsten am besten einen Liebestrank in Form einer heißen Winterschokolade. Übrigens: Je höher der Kakaoanteil der Schokolade ist, desto höher ist auch der Anteil an gesunden sekundären Pflanzenstoffen aus der Kakaobohne.

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Die heiße Winterschokolade ist der ideale Liebestrank für die kalte Jahreszeit.

Vanille

Wusstest du, dass sich Frauen schon im alten Mexiko mit Vanilleschoten einrieben, um Männer zu betören? Dies hat einen simplen Grund: Der Duftstoff der Vanille – Vanillin – ähnelt der chemischen Zusammensetzung von Pheromonen – den natürlichen Sexuallockstoffen des Menschen. Nicht zuletzt überzeugt die Vanille durch einen unverkennbaren Geschmack und einen angenehmen Geruch – zu riechen in zahlreichen Parfüms, Lotionen und anderen Kosmetik-Produkten.

Auch Zimt war bereits in der Antike als Aphrodisiakum bekannt und soll die Pheromonproduktion anregen. Wir schlagen vor, die aphrodisierende Wirkung der Vanille und von Zimt mit Alkohol zu kombinieren, der in geringen Mengen ebenfalls zu einem Anstieg des Sexualhormons führen kann. Unsere Drink-Empfehlung: Der Cinnamon-Bourbon-Cocktail mit Zimtsirup.

Cinnamon-Bourbon-Cocktail mit Zimtsirup
Der Cinnamon-Bourbon-Cocktail mit Zimtsirup ist der perfekte Drink zum Valentinstag.

Sellerie

Okay, zugegeben: Sellerie per se ist sowohl optisch als auch olfaktorisch nicht unbedingt sexy, die Knolle kann aber definitiv zum Lustgewinn beitragen. Das Gemüse besitzt einen hohen Gehalt an lebenswichtigen Mineralstoffen und zahlreichen Vitaminen. Doch der Grund, dass Sellerie bereits im Mittelalter als luststeigernd galt, ist das Androstenon, das in der Knolle enthalten ist und den männlichen Sexuallockstoffen gleicht. Als Hauptgericht der Verführung empfehlen wir daher Hirschmedaillons mit Selleriepüree und Portweinsauce – mit diesem Gericht kochst du dich direkt in das Herz deiner Partnerin / deines Partners.

Hirschmedaillons mit Selleriepüree & Portweinsoße
Das Androstenon, das in Sellerie enthalten ist, gleicht den männlichen Sexuallockstoffen.

Fisch

Als alternatives Liebesmahl empfehlen wir unsere Spicy Tuna Bowl. Denn durch die wertvollen Omega 3-Fettsäuren, die in Thunfisch und anderem fetthaltigen Fisch enthalten sind, wird die Durchblutung optimal gefördert – und die ist bekanntlich eine wichtige Voraussetzung für sexuelle Erregbarkeit. Zudem sind die im Fisch enthaltenen Nährstoffe wie Magnesium und Zink wichtig für eine natürliche Libido sowie die Produktion und Beweglichkeit von Spermien.

Darüber hinaus ist unsere Spicy Tuna Bowl – der Name lässt es schon vermuten – ziemlich scharf, was ebenfalls die Durchblutung anregt und die Nerven im Rachen reizt. Diese Stimulation wird an unser Gehirn weitergeleitet und als Reaktion schütten wir körpereigene Opiate – also Glückshormone – aus. Dadurch werden wir schmerzunempfindlicher und zudem leichter in romantische Stimmung versetzt. Gewürze wie Chili können also im doppelten Sinn als Scharfmacher bezeichnet werden.

Spicy Tuna Bowl Rezept Foodbarn
Thunfisch ist nicht nur lecker und gesund, sondern fördert auch die Durchblutung.

Granatapfel

Der rote Granatapfel gilt nicht nur als favorisierte Frucht der Liebesgöttin Aphrodite, sondern ist seit jeher ein Symbol der Fruchtbarkeit und Liebe. In Griechenland werden Ehepaare nach der Trauung statt mit Reis mit getrockneten Granatapfel-Samen beworfen – in der Hoffnung auf einen reichen Kindersegen. Die Wirkung des Granatapfels ist aber mehr als griechischer Mythos: Der rötliche Fruchtsaft enthält Phytoöstrogene – Stoffe, die dem weiblichen Sexualhormen ähneln sowie jede Menge Kalzium, Kalium, Eisen und Vitamin C. Zudem soll die im Granatapfelsaft enthaltende Substanz Piperidin laut amerikanischen Studien nachweislich gegen leichte Potenzschwäche helfen und eine anregende Wirkung besitzen. Wenn du deine Liebste oder deinen Liebsten mit dieser Frucht verführen willst, empfehlen wir dir unseren Linsensalat mit Granatapfelkernen, der nicht nur köstlich schmeckt, sondern auch verführerisch aussieht.

Linsensalat
Die Granatapfelkerne in unserem Linsensalat sehen nicht nur toll aus, sondern sind auch förderlich fürs Liebesleben.

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