Take Five: Exotische Früchte | FOODBARN
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Schon mal eine Pitahaya auf der Einkaufsliste stehen gehabt? Vermutlich eher nicht. Bananen und Äpfel gehören zu den Grundnahrungsmitteln in Deutschland, doch die exotischen Früchte schaffen es nur selten in unsere Küche. Selbst Mangos findet man nicht unter den Top 10 der beliebtesten Obstsorten der Deutschen, dabei schmecken die Exoten sensationell und sehen nebenbei auch noch vielversprechend aus. Wir stellen fünf exotische Früchte vor, die man durchaus mal probiert haben sollte.

1. PITAHAYA

Die Pitahaya, auch bekannt als Drachenfrucht, gehört zu den Kakteenfrüchten und ist in Asien, sowie in den Regionen Mittel- und Südamerikas beheimatet, man sieht sie aber auch mittlerweile regelmäßig in gut sortierten, hiesigen Supermärkten. Sie zeichnet sich durch das weiße Fruchtfleisch, welches mit essbaren schwarzen Kernen durchzogen ist, aus. Manche fühlen sich optisch an Stracciatella-Eis erinnert, andere an die Kiwifrucht, nur mit schwarz-weißem Innenleben. Die Drachenfrucht ist recht süß und lässt sich hervorragend mit anderen Früchten kombinieren.

2. KIWANO

Im Sommer ist eine Wassermelone als Durstlöscher unabdingbar. In anderen Breitengraden erfüllt die Kiwano diese Aufgabe. Eigentlich in Zentral- und Südafrika als auch Neuseeland beheimatet, wird sie mittlerweile auch in Portugal oder Israel angebaut. Sie gehört zwar zur Familie der Kürbisgewächse, wird aber aufgrund ihrer hornartigen Auswüchse auf der Schale auch als Hornmelone oder Horngurke bezeichnet. Sie ist besonders reichhaltig an Vitamin C und kalorienarm, weshalb sie auch für Diäten verwendet wird. Bei dem Einkauf der Kiwano sollte man darauf achten, dass die Schale nicht beschädigt ist und die Hörner noch fest sind. Eine denkbare Alternative zur klassischen Wassermelone (Spinatsalat mit Wassermelone und Feta), finden wir.

3. LONGAN

Die Longan könnte man auch als kleine Schwester der Litschi bezeichnen. Sie stammt, wie die meisten exotischen Früchte, aus Asien, weshalb man sie auch als asiatische Kirsche bezeichnet. Im Gegensatz zur Litschi ist die Longan weniger süß, jedoch ist der Geschmack deutlich intensiver. Die Longan-Früchte unteranderem für Suppen, süß-saure Speisen und Nachspeisen verwendet. Um die Schale zu entfernen, genügt ein leichter Fingerdruck, dann bricht sie auseinander. Achtung: Der Kern im Inneren muss vor dem Verzehr unbedingt entfernt werden.

4. JACKFRUIT

Die Jackfruit ist ein echter Alleskönner, der besonders bei Vegetariern und Veganern beliebt ist. Die Tropenfrucht kann auf unterschiedlichste Weise verwendet werden. Ist ihr Fruchtfleisch noch unreif, lässt es sich wie Hähnchenbrust zubereiten. Darüber hinaus wird die Jackfruit angesichts ihres hohen Anteils an nahrhafter Stärke in deren Herkunftsländern als Ersatz für Reis genutzt. Bemerkenswert sind zudem ihre Maße, denn die Frucht wird bis zu 10 kg schwer und einen Meter lang. Insgesamt besticht die Jackfruit durch einen natürlichen, süßen Geschmack, eine Fülle an gesunden Nährstoffen sowie ihre vielfältige Verwendbarkeit wie zum Beispiel in diesem Taco-Rezept.

5. MANGOSTAN

Der teuerste und wahrscheinlich unbekannteste Exot unserer kleinen Auswahl ist die auf der Malaiischen Halbinsel heimische Mangostan. Sie gedeiht am immergrünen Mangostanbaum, der die besten Erträge in einem Alter zwischen zwanzig und dreißig Jahren abgibt. Die Mangostanfrüchte sollten gepflückt werden, wenn die harte Schale noch leicht elastisch ist. Allerdings landet die Frucht in unseren Breitengraden noch relativ selten auf dem Teller. Der außergewöhnliche Geschmack lässt sich nur schwer in Worte fassen, deswegen raten wir dazu, diese extravagante Frucht schlicht selbst zu probieren und sich an den außergewöhnlichen, süßlichen Aromen zu erfreuen. Eine Mangostan besitzt fünf bis sechs Stücke weißes Fruchtfleisch, welches man am besten frisch verzehrt.

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