Take Five: Die teuersten Lebensmittel der Welt | FOODBARN
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Besondere Anlässe verdienen es, gebührend gefeiert zu werden. Dass wir eine kulinarische Form der Belohnung im Sinn haben, kann uns wohl niemand verdenken. Und dass Qualität seinen Preis hat: geschenkt. Gerade beim Essen sollte man nicht am falschen Ende sparen. Aber Vorsicht: Für diese schmackhaften Leckerbissen muss möglicherweise das Geld für den Jahresurlaub geopfert werden, denn es handelt es sich um nicht weniger als die teuersten Lebensmittel der Welt.

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5. Beluga Kaviar

Um das Aussterben des seltenen Belugastörs zu verhindern, wurden die Fangquoten stark begrenzt. Dies sorgt für einen horrenden Preis dieser – vornehmlich bei üppiger betuchten Feinschmeckern beliebten – exquisiten Rogen-Delikatesse des Belugas. Das „schwarze Gold“ steht seit jeher für Reichtum und Luxus und besticht geschmacklich durch seine leicht buttrigen, nussigen Nuancen sowie Aromen des Meeres. Hinsichtlich des Geschmacks sowie der Körnung und Struktur spielt dieser Kaviar sowohl qualitativ als auch preislich mit 4050 bis 6000 Euro pro kg eindeutig in der Oberklasse der kostbarsten Lebensmittel.

4. Safran

Safran gilt als das teuerste Gewürz der Welt, aber was macht ihn eigentlich so besonders? Ein Grund für den extrem hohen Preis der Krokus-Art ist, dass Safran nur unter ganz bestimmten klimatischen Bedingungen wachsen kann. Es darf weder zu feucht, zu kalt, noch zu heiß sein, damit der Krokus gedeiht. Am Ende werden die aromatischen Stempelfäden des Krokus‘ geerntet, anschließend getrocknet und schließlich als Gewürz verwendet. Der Hauptgrund des schwindelerregenden Preises von ca. 10.000 Euro (je nach Ernte und Saison) pro Kilogramm ist jedoch, dass man für die Herstellung von einem Kilogramm Safran bis zu 200.000 Krokusblüten benötigt. Zudem erfolgt die Ernte komplett in Handarbeit. Mehr als 90 Prozent des weltweiten Safrans stammt aus dem Iran, da in den dortigen Hochebenen im Nordosten des Landes die idealen Bedingungen für den Krokus herrschen. Qualitativ hochwertigen Safran erkennt man an den ganzen, tiefrote Safran-Fäden, wobei der Gelbanteil nicht mehr als zehn Prozent betragen sollte.

3. Weißer Trüffel

Weißer Trüffel – auch als Piemont-, Alba- oder Herrentrüffel bekannt – gilt als der wertvollste und anspruchsvollste Edelpilz. Dieser Trüffel wächst ausschließlich frei in der Natur, ist lediglich in Südeuropa zu finden und kostet pro Kilo bis zu 15.000 Euro, wobei der Preis stark variiert. „Das weiße Gold“ steht für Klasse, Prestige und nicht zuletzt für einen unverwechselbaren Geschmack und Geruch. In der gehobenen Küche veredelt weißer Trüffel von Tagliatelle bis zu cremigen Suppen vielerlei Gerichte und befördert sehr gute Speisen in die kulinarische Champions League. Dabei wird der weiße Trüffel, im Gegensatz zu schwarzem Trüffel, roh verwendet, damit der intensive Geruch beim Erhitzen nicht verfliegt.

2. Panda-Tee

Der Name des Tees mag niedlich wirken, die „Geheimzutat“ des exquisiten Getränks ist es jedoch nur bedingt: Panda-Kot! Was zunächst klingt wie ein schlechter Scherz, ist die Idee des chinesischen Unternehmers An Yanshi. Die Exkremente des Pandabären, als Dünger angewandt, sollen das Wachstum ganz besonders wertvoller Teeblätter fördern. Panda-Kot sei weitaus nährstoffreicher als konventioneller Dünger, so Yanshi. Der Tee würde darüber hinaus beim Abnehmen helfen und vor schädlichen Strahlen schützen. Die Angaben über den Preis des Panda-Tees variieren im Internet allerdings stark (27.000 Euro bis 63.000 Euro pro kg) und darüber hinaus ist der Tee online momentan nicht verfügbar. Unsinn? Hokus-Pokus? Oder doch der ultimative Tee? Wie dem auch sei: Unsere Redaktion zollt dem ehemaligen Kalligrafie-Lehrer – mit einer gewissen Skepsis – jedenfalls Respekt vor so viel Einfallsreichtum.

1. Weißstör-Kaviar mit Blattgold

Dieser Schweizer Kaviar mit österreichischen Wurzeln spielt preislich in einer ganz eigenen Liga. Zu verdanken haben wir das edle Weißstör-Kaviar einem Fischzüchter aus Grödig bei Salzburg, der seltene Albino-Störe züchtet und aus ihnen weißen Kaviar für ein Schweizer Unternehmen gewinnt. Der Weltmarktpreis für diesen außerordentlich exklusiven Genuss liegt bei bis zu 65.000 Euro pro Kilogramm, mit Blattgold versetzt gar bei unglaublichen 100.000 Euro. Tja, wer kann, der kann. Oder aber: Wer’s braucht…

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